Boden wird gem. Bodenschutzkonzeption der Bundesregierung verstanden als „das mit Wasser, Luft und Lebewesen durchsetzte, unter dem Einfluss der Umweltfaktoren an der Erdoberfläche entstandene und im Laufe der Zeit sich weiterentwickelnde Umwandlungsprodukt mineralischer und organischer Substanzen mit eigener morphologischer Organisation, das in der Lage ist, höheren Pflanzen als Standort zu dienen.“

Als Grundlage für das Wachstum und die Pflanzengesundheit in unseren Gärten kommt dem Boden eine zentrale Bedeutung zu. In den oberen Schichten leben eine Vielzahl an Bodenlebewesen und Mikroorganismen, die das grobe organische Material zerkleinern und für unsere Pflanzen verfügbar machen. Da wir in unseren Kolonien überwiegend sandigen Boden haben, der Wasser kaum halten kann, empfiehlt sich die jährliche Einarbeitung von – am besten selbst hergestelltem – Kompost im Frühjahr (ca. 1 cm). Über die Jahre kann so eine deutliche Verbesserung der Bodenqualität erreicht werden.

Grundsätzlich sollte ein Boden nie „offen“ sein, um sowohl das Austrocknen als auch die Erosion von Boden zu vermeiden. Im Idealfall ist der Boden mit einer dichten Pflanzenschicht bewachsen oder die Flächen zwischen Stauden und anderen Pflanzen sind gemulcht. Als Mulchmaterialien haben sich für Gemüse- und Zierpflanzenbeete verschiedene Materialien bewährt. https://www.lwk-niedersachsen.de/services/download.cfm?file=41916