{"id":493,"date":"2020-09-01T10:35:10","date_gmt":"2020-09-01T08:35:10","guid":{"rendered":"https:\/\/tannenberg-allee.de\/?page_id=493"},"modified":"2025-10-11T16:33:53","modified_gmt":"2025-10-11T14:33:53","slug":"unser-garten-im-juli","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/tannenberg-allee.de\/?page_id=493","title":{"rendered":"Unser Garten im Juli"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Sommerschnittma\u00dfnahmen<\/strong><br>Mit den Sommerschnittma\u00dfnahmen hat man die M\u00f6glichkeit, Fehler des letztj\u00e4hrigen Winterschnittes bzw. des Baumaufbaues elegant zu korrigieren und akuten Fehlentwicklungen entgegenzuwirken. Gleichzeitig k\u00f6nnen stark wachsende B\u00e4ume beruhigt werden. Der Sommerschnitt kann bei allen stark wachsenden Baum- und Strauchobstarten angewendet werden.<br>Ausnahmen: Kein Sommerschnitt bei zu schwachem Wachstum, kein Sommerschnitt bei hoher Sonneneinstrahlung und Hitze &#8211; Sonnenbrandgefahr! In Jahren mit st\u00e4rkerem Feuerbrandbefall sollte bei Wirtspflanzen dieses Bakteriums wie Apfel, Birne oder Quitte kein Sommerschnitt durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pflegema\u00dfnahmen an Rosen<\/strong><br>Rosen sollten nur bis Juli ged\u00fcngt werden. Sp\u00e4tere D\u00fcngergaben verhindern ein Ausreifen des Holzes. Dadurch k\u00f6nnen die Pflanzen im Winter Frostsch\u00e4den erleiden. Es empfiehlt sich, verbl\u00fchte Rosen regelm\u00e4\u00dfig auszuschneiden. Der richtige Schnitt sollte so erfolgen, dass er unterhalb des ersten bzw. zweiten voll entwickelten Blattes erfolgt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Krautf\u00e4ule-Gefahr<\/strong><br>Warme, feuchte Witterung f\u00f6rdert die Verbreitung der Kraut- und Braunf\u00e4ule (Phytophthora infestans) an Kartoffeln und Tomaten. Der Pilz geht von infizierten Kartoffelknollen aus, die als Pflanzgut verwendet oder bei der Vorjahresernte \u00fcbersehen wurden. Sp\u00e4ter bef\u00e4llt er auch Tomaten. Du kannst einen Befall an graugr\u00fcnen bis br\u00e4unlichen Flecken auf St\u00e4ngeln und Bl\u00e4ttern erkennen. Je nach Witterung vertrocknen oder verfaulen die Stellen.<br>Befallene Kartoffeln haben zudem Flecken auf und in der Knolle. Infizierte Tomatenfr\u00fcchte haben braune, leicht eingesunkene Stellen vorwiegend auf der oberen Fruchth\u00e4lfte.<br>Vorbeugen kann man, indem man bei der Kartoffelernte keine Knollen im Boden zur\u00fcckl\u00e4sst und unempfindliche Sorten w\u00e4hlt.<br>Tomaten sch\u00fctzt man am besten mit einer \u00dcberdachung vor Niederschl\u00e4gen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eingerollte Bl\u00e4tter an Tomaten<\/strong><br>Wenn sich bei den Tomatenpflanzen die untersten Bl\u00e4tter rollen, kann dies auf ein hohes N\u00e4hrstoffangebot oder auf Stoffwechselst\u00f6rungen hinweisen, die sich jedoch meist nicht auf den Ertrag auswirken. Achten Sie weiterhin auf eine gleichm\u00e4\u00dfige Wasserversorgung und vermeiden Sie eine \u00dcberd\u00fcngung. Tomaten, die \u00fcberdacht in einem Gew\u00e4chshaus oder anderweitig gut gesch\u00fctzt kultiviert werden, sind weniger anf\u00e4llig gegen die Braunf\u00e4ule und andere typische Erkrankungen der Tomate. Sowohl Tomaten als auch Gurken m\u00f6gen es warm, aber das ist schon die einzige Gemeinsamkeit. Gurken verlangen eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit, w\u00e4hrend Tomaten trockene Luft vorziehen, da sie sonst unter Pilzkrankheiten leiden. Andererseits fallen Gurken Spinnmilben und der Wei\u00dfen Fliege zum Opfer, wenn sie st\u00e4ndig trockener Luft ausgesetzt sind. Treten diese Probleme auf, wird als Grund nicht der gemeinsame Anbau der beiden Kulturen erkannt, sondern es wird versucht, mit den verschiedensten Mitteln Krankheiten und Sch\u00e4dlinge zu bek\u00e4mpfen, meist ohne nennenswerten Erfolg. Dabei h\u00e4tte man leicht diese Probleme vermeiden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Abgebl\u00fchte Stauden<\/strong><br>Aus optischen Gesichtspunkten k\u00f6nnen abgebl\u00fchte Stauden zur\u00fcckgeschnitten werden. Das kann auch einen weiteren Vorteil haben, denn bei manchen Arten kommt es so zu einer Nachbl\u00fcte im Herbst. Bedenken Sie aber auch, dass f\u00fcr die Tiere ausreichend St\u00e4ngel stehen bleiben sollten. Viele Insekten und V\u00f6gel ern\u00e4hren sich au\u00dferdem von den Samen. Und wenn Sie selbst auss\u00e4en wollen, sollten die abgebl\u00fchten St\u00e4ngel ohnehin bis zur Samenreife stehen bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Geh\u00f6lze und Stauden bew\u00e4ssern<\/strong><br>Im Fr\u00fchling gepflanzte Geh\u00f6lze und Stauden brauchen am Abend hei\u00dfer Tage besonders viel Wasser, denn das Wurzelwerk hat sich noch nicht so weit entwickelt, dass die Pflanzen lange Trockenperioden ohne Bew\u00e4sserung \u00fcberstehen. Besonders Pflanzen in Torfballen sollten im ersten Jahr gut gew\u00e4ssert werden.<br><br><strong>Gem\u00fcseaussaaten<\/strong><br>Diesen Monat k\u00f6nnen noch folgende Gem\u00fcsearten im Freiland ausges\u00e4t werden: Zuckerhutsalat, Radicchio, M\u00f6hren, Rettich, Radieschen, Rote Bete, Brokkoli, Gr\u00fcnkohl, Kohlr\u00fcben, Knollenfenchel, Chinakohl, Buschbohne und Stangenbohnen. Bohnen sollten vor der Aussaat eine Stunde in lauwarmem Wasser vorquellen. Das beschleunigt das Auflaufen. Wenn Sie in tiefe Rillen s\u00e4en, bleibt es am Grund der Rille auch im Sommer feuchter, sodass die Pflanzen besser auflaufen. Bohnen k\u00f6nnen auch in Trichter gelegt werden. Das erleichtert das W\u00e4ssern. Einige Arten d\u00fcrfen schon in Schalen oder Topfplatten f\u00fcr das Herbstbeet vorkultiviert werden.<br><br><strong>W.-D. K \/ S. J.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sommerschnittma\u00dfnahmenMit den Sommerschnittma\u00dfnahmen hat man die M\u00f6glichkeit, Fehler des letztj\u00e4hrigen Winterschnittes bzw. des Baumaufbaues elegant zu korrigieren und akuten Fehlentwicklungen entgegenzuwirken. Gleichzeitig k\u00f6nnen stark wachsende B\u00e4ume beruhigt werden. Der Sommerschnitt kann bei allen stark wachsenden Baum- und Strauchobstarten angewendet werden.Ausnahmen: Kein Sommerschnitt bei zu schwachem Wachstum, kein Sommerschnitt bei hoher Sonneneinstrahlung und Hitze &#8211; Sonnenbrandgefahr! [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-493","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tannenberg-allee.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/493","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/tannenberg-allee.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/tannenberg-allee.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tannenberg-allee.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tannenberg-allee.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=493"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/tannenberg-allee.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/493\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2165,"href":"https:\/\/tannenberg-allee.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/493\/revisions\/2165"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tannenberg-allee.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=493"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}