<%@LANGUAGE="JAVASCRIPT" CODEPAGE="1252"%> KGV Tannenberg-Allee -Chronig

KLEINGÄRTNERVEREIN TANNENBERG-ALLEE E.V.
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Mitglied des Bezirksverbandes Hannover der Kleingärtner e. V.

 

Vereins-Chronik

KGV Tannenberg-Allee e.V.

 

Im Stadtteil List, begrenzt vom Mittellandkanal, der Tannenberg-Allee, dem Lister Damm und dem Masurenweg ist der „Kleingärtnerverein Tannenberg-Allee e.V. „ beheimatet. 1910 schloss sich eine kleine Gruppe von Männern zusammen, die vorhatten, „Schrebergärten“ zu errichten, die ihnen und ihren Familien zur Erholung, Entspannung und als zusätzliche Nahrungsquelle dienen sollten. Nach vielen Bemühungen fanden die „Schrebergartenfreunde“ im Jahr 1912 ein Gelände, das zur Durchführung ihrer Pläne hergerichtet werden konnte.

Der Verein konnte aus der Taufe gehoben werden.

In diesem Jahr wurden die Kolonien „Ehlershausen“ und „Sorgenfrei“ angelegt. Die heutige Kolonie „Ehlershausen“ war ein Sportplatz und wurde mit dem Spaten umgegraben und urbar gemacht. Zäune und Tore wurden errichtet, Obstbäume und Sträucher gepflanzt, Gemüsebeete und Blumenrabatten abgesteckt. Als Kuriosum bekam die Kolonie Ehlershausen an jeder Straßenseite zwei Eingangstore, weil das Land zwei verschiedene Verpächter hatte, Biester und Ehlers, und keiner gestattete, dass die Pächter des anderen durch sein Gelände gingen. Den Namen bekam die Kolonie nach dem Verpächter Ehlers.

Zur selben Zeit waren Gartenfreunde auf dem Gelände der jetzigen Kolonie „Zur Erholung“ dabei, Ackerland mit dem Spaten umzugraben und urbar zu machen.

Die Kolonie Sorgenfrei wurde auch 1912 angelegt, ein Gärtner namens Schulz war es, der das Gelände ausgemessen und verteilt hat. Im Gegensatz zu „Ehlershausen“ war dies Gelände teils Ackerland, teils Wiese. Tore und Zäune wurden nach und nach angeschafft und in Gemeinschaftsarbeit errichtet. Die Kolonie „Sorgenfrei“ ist lange Jahre eine selbstständige Kolonie gewesen; und es herrschte dort so gute Ordnung und Disziplin, dass sie ohne Vorsitzenden auskam.

Zwei Jahre später, 1914, wurde auf der anderen Seite des Lister Dammes, wo größtenteils Brachland und etwas Ackerland war, wo Disteln und Franzosenkraut wucherten, wieder eine Kolonie ins Leben gerufen, die heutige Kolonie „Im Paradies“. Nachdem die Gartenfreunde viel Humusboden herangeschafft hatten und die Verhältnisse besser wurden, wollte der Verpächter, der sein Land den Kleingärtnern gegeben hatte, dieses zurück haben, was ihm aber nicht mehr gelang.

Doch der Verein expandierte weiter. Es gelang dem Vorstand, ein großes Wiesengelände an der Tannenberg-Allee zu übernehmen und es in Kleingärten umzuwandeln. Im ersten Jahr der Bewirtschaftung wurden sehr gute Ernten dort erzielt, da der Boden gut und ausgeruht war. Als Vertrauensmann fungierte der Gartenfreund Knackstedt, der auch den Vorschlag machte, diese Kolonie Morgensonne zu nennen. Diese Kolonie war auch die erste, die in Generalpacht genommen wurde.

Auf einem weiteren Gelände, das früher als „Kehrichtabfuhrplatz“ diente, entstanden die Kolonien Wiesengrund und Mühlenfeld. Die Gartenfreunde, die das Land dieses Abfuhrplatzes bekamen, sollen dort des Öfteren brauchbares Geld gefunden haben.

In den ersten Jahren des Bestehens der Kolonien war das gesamte Gebiet im Winter und im Frühjahr vom Grundwasser überschwemmt. Erst als in den Jahren 1914/15 mit dem Bau des Mittellandkanals begonnen wurde, war dieses Übel beseitigt. Durch den Kanalbau sank der Grundwasserspiegel so stark, dass sich die Kanalverwaltung dazu entschloss, in jeder Kolonie zwei Gemeinschaftspumpen aufzustellen. Als der erste Weltkrieg zu Ende ging, war der Kanal fertig gestellt und im Jahr 1920 kam es zum ersten Laubenfest, welches eine Woche dauerte und mit einem Festumzug der Kleingärtner durch die gesamte Innenstadt seinen Höhepunkt erreichte. Trotz finanziellem Reinfall wurden in den folgenden Jahren weitere Laubenfeste gefeiert, zuerst auf dem Gelände zwischen den Kolonien „Sorgenfrei“ und „Morgensonne“, später dann im Lister-Tivoli.

Der erste Weltkrieg hatte die Weiterentwicklung der Kleingarten-Idee nicht aufhalten können. Wo der Mann zu den Fahnen gerufen wurde, übernahm die Frau die Pflege des Gartens und sorgte somit für das Wohl der Familie.

Die gesamten Kleingartenkolonien der List schlossen sich zu den „Vereinigten Laubenkolonien List“ zusammen.

Aus dem Zeitraum 1933 bis1944 ist wenig Erfreuliches zu berichten. Nach der „Machtergreifung“ wurden im Zuge der Neuordnung auf allen Gebieten auch die großen Kleingarten-Vereine in mehrere kleine Vereine aufgeteilt, die jeweils einen kommissarischen Vorsitzenden erhielten.

Die Kolonien Ehlershausen, Sorgenfrei, Morgensonne, Wiesengrund, Zur Erholung und Mühlenfeld bildeten 1938 den Verein „Tannenberg-Allee“, der zunächst von Gartenfreund Fritz Rath geführt wurde.

Nach Ausbruch des 2. Weltkrieges 1939 mussten auch etliche Gartenfreunde zu den Waffen greifen. Viele von ihnen kamen nicht mehr zurück.

In der Heimat war die Führungsschicht dabei, jedes Eigenleben der Vereine zu ersticken. So wurde 1941 der Gartenfreund Rath durch den Gartenfreund Georg Ebbecke abgelöst, der nun die Führung des Vereins – mit kommissarischer Vollmacht ausgestattet – übernahm.

Wer wollte die Brandbomben und Bombentrichter zählen, die auf dem Gelände Gartenfreunden ihr Hab und Gut genommen haben. Manche Laube ist auch in Flammen aufgegangen und viele Gärten sind in eine Mondlandschaft verwandelt worden. In dieser schrecklichen Notzeit nahm sich 1943 Gartenfreund Heinrich Bergmann in dankenswerter Weise des Vereins an und kümmerte sich um die Sorgen und Nöte der Mitglieder.

Als der zweite Weltkrieg zu Ende ging, hieß es für den Verein, von vorne anzufangen. Die Vereinsunterlagen mit allen Akten und Mitgliederlisten waren vernichtet. Anfang 1946 wurden alle erreichbaren Gartenfreunde des Vereins zur ersten Jahreshauptversammlung eingeladen, um die Lage zu besprechen und einen neuen Vorstand zu wählen. Gartenfreund Heinrich Bergmann übernahm das Amt als Vorsitzender, weitere Mitglieder wurden ihm zur Seite gestellt und unter diesem Vorstand fand man sich zu einer echten Gemeinschaftsarbeit zusammen. Der Wiederaufbau begann und durch die Aufwärtsentwicklung im Vereinsleben war es dringend notwendig geworden, ein neues Vereinshaus zu bauen. Eine entsprechende Umlage machte es bald möglich, am Lister Damm einen Garten zu erwerben, so dass man 1951 mit dem Bau beginnen konnte. Mit vereinten Kräften der Gartenfreunde gelang es, das Vereinshaus 1952 - im Jahr des 40jährgen Bestehens des Vereins - seiner Bestimmung zu übergeben. Die 40-Jahr-Feier fand am 4. Oktober 1952 in der Gaststätte des Welfenbunkers statt.

1952 schloss sich die Kolonie Im Paradies, die dem Kleingartenverein Staatswiesen angehörte, aus organisatorischen Gründen dem Kleingärtnerverein Tannenberg-Allee an.

In der Zeitspanne von 1953 bis 1962 wurde die Entwicklung des Vereinslebens vorangetrieben. Es wurde erstmalig 1954 ein Kappenfest in der Waldburg veranstaltet, das 1955 wiederholt wurde und so guten Zuspruch fand, dass man sich nach einer größeren Gaststätte umsehen musste. Ab 1956 feierte der Verein alljährlich sein Kappenfest in den Zoo-Gaststätten.

Es soll auch nicht vergessen werden, dass die Damen des Vereins im Jahre 1956 eine Vereinsfahne stifteten, die dem Vorstand anlässlich des Laubenfestes feierlich übergeben wurde.

Im selben Jahr begann der Verein mit der dringend notwendig gewordenen Erweiterung des Vereinshauses. Die Hauptstadt Hannover unterstützte das Vorhaben mit zweckgebundenen Zuschüssen, und aufgrund unserer Gemeinschaftsarbeit konnte schon am 1. Mai 1957 der Gartenfreund Dorl vom Bezirksverband die Einweihung vornehmen. Die Ausstattung mit Tischen, Stühlen, Tresen, Ölofen usw. folgte dann Zug um Zug. Durch den Anbau eines Lagerschuppens mit Rampe konnten alle Gartenfreunde vom Vereinshaus aus mit Düngemitteln versorgt werden.

Ein weiterer Fortschritt war der Ankauf eines Gartens. Hierdurch konnte der damalige Vereinsgarten wesentlich vergrößert und ein zentraler Platz für die Laubenfeste geschaffen werden.

Die Zeit von 1963 bis 1967 war geprägt davon, dass viele städtische und auch nichtstädtische Stellen Kleingartengelände als Ersatzbauland betrachteten. Man saß sozusagen auf einem Pulverfass. Wir mussten damals die Kolonie „Ehlershausen-Süd“ mit 12 Gärten abgeben: Es wurde dort das heutige Umspannwerk errichtet. Das Vereinsleben entwickelte sich trotzdem positiv und es blieb nicht aus, dass sich viele Hannoveraner bei uns als Gartenbewerber eintragen ließen. Durch eine gewisse Überalterung im Verein konnten in dieser Zeit über 60 Gärten neu verpachtet werden.

Von 1968 bis 1987, also bis zum 75-jährigen Vereinsjubiläum, bekamen 338 Mitglieder ihre Gärten bei uns und außerdem traten noch 89 Mitglieder als fördernde Mitglieder dem Verein bei. 1968 übernahm Herbert Werseler den Verein als 1. Vorsitzender und bekleidete dieses Amt bis 1988. 1968 konnte der Vorstand durch Verhandlungen mit dem Spar- und Bauverein die heutige Kolonie Sonneneck, die bisher keinem Verein angehörte, in Generalpacht übernehmen. Durch das sogenannte „Wirtschaftswunder“ und auch der Verkürzung der Arbeitszeiten wuchs das Interesse an Kleingärten so enorm, dass Bewerberlisten von über 100 Interessenten die Folge waren. Durch Teilung von übergroßen Gärten konnten 37 neue Gärten geschaffen werden. Diese sind heute noch an den Nummerierungen mit a, b, c oder d zu erkennen.

Um das Jahr 1970 herum tauchten dann die Pläne um die Verbreiterung des Mittellandkanals auf. Da in diesem Zusammenhang auch eine Verbreiterung des Lister Dammes herbeigeführt werden sollte, stand das Vereinshaus mit dem Altbau dieser Verbreiterung im Wege. Es wurden daraufhin Pläne erarbeitet, die darauf hinausliefen, den Altbau abzureißen und an den 1957 errichteten Anbau einen weiteren Anbau anzubringen. Experten warnten allerdings davor, denn eine erforderliche Unterkellerung, das Abfangen der Wände und eine neue Statik des bestehenden Teiles wären sehr teuer geworden. Der Vorstand entschloss sich deshalb frühzeitig für einen Neubau. Ab 1971 wurde durch einen jährlichen Beitrag von 10 DM im Vereinsbeitrag der Grundstock dafür gelegt. Außerdem zahlte jedes Mitglied an den Verein ein zinsloses Darlehen von 150 DM, welches dann Ende 1983 restlos zurückgezahlt worden war. Nachdem die Entwürfe genehmigt waren und ein Finanzierungsplan vorlag, konnte nach dem Erwerb von drei Gärten, dank entgegenkommender Pächter, mit dem Bau des neuen Vereinshauses begonnen werden.

So erfolgte am 25. April 1974 die Grundsteinlegung durch den damaligen Oberbürgermeister der Stadt Hannover, Herbert Schmalstieg, indem er die aus Kupfer bestehende Urkundenrolle mit Tageszeitung, Geldstücken usw. fachmännisch einmauerte.

Der Rohbau wurde einer Firma übertragen, wobei alle Hilfsarbeiten und Handlangerdienste von unseren Mitgliedern, ob Mann oder Frau, durchgeführt wurden. Jedes Mitglied musste laut Beschluss einer Jahreshauptversammlung insgesamt 20 Pflichtstunden dafür ableisten. Da alle Mitglieder dieser Verpflichtung nachkamen, konnte schon am 27. Juli 1974 das Richtfest gefeiert werden. Der Innenausbau wurde in Eigenregie durchgeführt und nach Unterbrechung in den Wintermonaten 1974/75 gingen die Arbeiten im Frühjahr 1975 zügig weiter, so dass das Vereinshaus am 1. Januar 1976 seiner Bestimmung übergeben werden konnte. In den weiteren Jahren wurde auch die Gesamtanlage des Vereins weiter verbessert. So wurden 1980 und 1986 sämtliche Koloniewege erneuert bzw. überarbeitet und ein abschließbarer Containerplatz wurde geschaffen.

Durch das am 1. April 1983 in Kraft getretene neue Bundeskleingartengesetz mussten die Kommunen durch Absicherung in Bebauungsplänen alle in Privathand befindlichen Kleingärten in Dauerkleingärten umwandeln, was für uns natürlich sehr erfreulich war.

Nachdem auf dem ehemaligen Industriegelände zwischen den Kolonien „Morgensonne“ und „Sorgenfrei“ mit den Aufräumungsarbeiten begonnen wurde, konnten hier 35 neue Gärten für die Kolonie Sonneneck entstehen.

Das 75-jährige Vereinsjubiläum wurde dann vom 29. September bis zum 3. Oktober 1987 gefeiert. Als Höhepunkt fand dann ein großer Jubiläumsball in der Glashalle Hannover (CCH) statt mit Essen, Gesang und Tanz.

In den Jahren 1987 bis 1989 folgte eine ziemlich ruhige Zeit für den Verein, so dass der damalige 1. Kassierer Gerd Althaus vermelden konnte, dass der Verein nicht gerade reich ist, aber die Finanzen trotzdem sehr gesund sind. Unser Gartenfreund Herbert Werseler bekam dann am 26. Januar 1988 das Bundesverdienstkreuz für seine besonderen Leistungen verliehen, was die Mitglieder natürlich sehr freute. Im gleichen Jahr wurde Herbert Werseler in unserem Verein Ehrenmitglied.

Von 1990 bis Frühjahr 2000 wechselte dann häufig der Vereinsvorstand über Ada Hinz, Rolf Wode bis zu Kurt Schönherr, der leider viel zu früh verstarb.

Im Jahr 1993, als Rolf Wode 1. Vorsitzender war, wurde der Umbau und Ausbau des Vereinshausdaches beschlossen und auch durchgeführt. Baubeginn war der 12. Juli 1993.

Und so präsentiert sich nun unser Vereinshaus seit Frühjahr 1995 in seiner heutigen Pracht. Im April 1997 wurde beschlossen, die Terrasse mit einer Pergola zu versehen, die mit einer Plane überdacht werden kann, so dass auch bei schlechtem Wetter auf der Terrasse gefeiert werden kann. Mit dem Bau wurde Heinz Schütz beauftragt, der sich dazu bereit erklärt hatte und ihn auch durchführte.

Im März 2000 nahm Oskar Kleemann seine Arbeit als 1. Vorsitzender auf, und die er bis12.03.2014 durchführte.

Das Jahr 2002 brachte uns dann den Fortfall unserer guten alten DM mit der Einführung des Euro. Alles musste nun auf die neue Währung umgerechnet werden, was der damalige Vorstand auch mit Bravour erledigte. Auch wurde der Düngemittelverkauf eingestellt; die Wand des Verkaufsraumes wurde eingerissen, damit das Vereinsbüro vergrößert werden konnte. Der 1. Vorsitzende Oskar Kleemann und Heinz Schütz waren die Hauptakteure.

Massive Beschwerden von Gartenfreunden über die Geruchsbelästigung durch die Kläranlage und deren mehrmalige Verschiebung einer Erneuerung dieser Anlage erreichten den Verein. 2002 veranlasste Oskar Kleemann die Installation einer neuen besseren Kleinkläranlage und auch eines neuen Fettabscheiders. Die Arbeiten wurden in der Zeit vom 13. bis 16. August 2002 durchgeführt. Aufgrund regelmäßiger Wartung läuft diese Kleinkläranlage reibungslos.

In die Amtszeit von Oskar Kleemann im Jahre 2004 fielen auch die Aufgabe und der Verkauf der Kolonie „Mühlenfeld“. Das Gelände der Kolonie war im Privatbesitz und wurde von der Firma „Hoch-Tief“ aufgekauft. Durch geschickte Verhandlungen des Vorstandsvorsitzenden Oskar Kleemann gelang es, für die Pächter der Kolonie das Bestmögliche herauszuholen, und zwar in Form von guten Entschädigungszahlungen. Den Pächtern, die ihre Gärten aufgeben mussten, konnten Ersatzgärten in unseren anderen Kolonien angeboten werden, die auch freudig angenommen wurden. Aber einige ältere Pächter gaben ihre Gärten auf, wenn auch früher als sie es selbst geplant hatten.

Anlässlich einer Jahreshauptversammlung am 27. Februar 2005 im Bezirksheim wurde der 1. Vorsitzende Oskar Kleemann mit der großen Ehrennadel des Landesverbandes der Kleingärtner für 40 Jahre ehrenamtliche Vereinsarbeit geehrt. Die Ehrung nahm Gartenfreund Helmut Günther vor.

Die Vereinsaktivitäten sind vielfältiger Art. Seit Juni 1996 besteht der UHU-Club (alle unter Hundert), der durch Marlis Mann, Kolonieleiterin seit 1985 und 2. Schriftführerin seit 2000, gegründet wurde. Diese – heute 25 Personen - treffen sich an jedem 2. Donnerstag im Monat zum Klönen, Singen und anderen Aktivitäten im Vereinshaus. Im Frühjahr und im Herbst wird jeweils eine Kurzreise unternommen. Die erste Fahrt ging am 6. Dez. 1996 für 8 Tage mit 20 Personen nach Istanbul/Türkei. Als weitere Vereinsveranstaltungen sind noch das Laubenfest, Osterfeuer, Ostereiersuchen, Kinderfeste und Nikolausfeier zu nennen. Die Veranstaltungen werden zwar noch gut besucht, aber die damals beliebten Umzüge beim Laubenfest durch die Kolonien mit Musik, dem gesamten Vorstand und prominenten Gästen finden seit einigen Jahren leider nicht mehr statt. Wir wollen versuchen, ab dem Laubenfest 2013 unsere alte Tradition fortzusetzen. Unser Verein konnte in den letzten Jahren vermehrt junge Familien mit Kindern als Gartenpächter gewinnen und wir hoffen darauf, diese zur Teilnahme an den Umzügen bewegen zu können.

Durch die Migration haben auch bei uns im Verein Angehörige verschiedener Nationalitäten einen Kleingarten gepachtet. Mit diesen Gartenpächtern haben wir nur gute Erfahrungen gemacht. Sie werden als Gartennachbarn wie jeder andere Kleingärtner in das Vereinsleben mit einbezogen.

Unser Verein KGV Tannenberg-Allee verfügt über ein Gesamtflächenvolumen von 208.739,60 m², das in 459 Gartenparzellen verschiedener Größen aufgeteilt ist. Von der angepachteten Fläche sind 106.500,30 m² Eigentum der Stadt Hannover und 102.239,30 m² Privateigentum. Alle Gartenparzellen haben Stromanschluss. Die Bewässerung der Kulturen in den Gärten erfolgt durch Pumpenbohrungen.

Wir haben keinen Leerstand zu beklagen.

Vom 13. bis 15. Juli 2012 feierten wir das 100jährige Bestehen unseres Vereins im Festzelt auf dem Vereinsparkplatz, das unser damalige
1. Vorsitzender Oskar Kleemann organisiert und durchführt hat.
Leider starb er am 12.März 2013. Seit dem 13.März 2013 leitet den Verein Erwin Benkert.